Das Ziel: Ein umfas­sender Ausbau des trinationalen S-Bahn-Angebots

Die für die Bestellung der trinationalen S-Bahn Basel zuständigen Behörden haben die strategische Weiter­entwicklung des Angebots in den beiden Horizonten 2025 und 2030 koordiniert.

Ein erster Schritt für den Horizont 2025 beinhaltet folgende Angebots­verbesserungen:

  • Die Verdoppelung der Anzahl der S-Bahn-Züge zwischen Liestal und Basel SBB von zwei auf vier Verbindungen pro Stunde.
  • Die Bedienung des neuen Bahnhofs EuroAirport durch die bestehenden TER- und S-Bahn-Züge zwischen Mulhouse und Basel SBB dank einer neuen Strecken­führung. Das Angebot zwischen EuroAirport und Basel SBB wird zusätzlich durch eine halb­stündliche S-Bahn verstärkt.
  • Die Ergänzung des Angebots am Oberrhein durch einen stündlich verkehrenden, beschleunigten Regionalexpress auf der Strecke Karlsruhe – Basel.

Für den Horizont 2030 werden mit dem Infra­strukturprojekt Herzstück-Basel folgende Angebots­verbesserungen angestrebt:

  • Sämtliche Linienäste der S-Bahn werden über die bisherigen Endpunkte in Basel hinaus durchgebunden:
     
    • Birs-, Ergolz- und Fricktal werden mit je einer S-Bahn-Linie mit dem Elsass (EuroAiport/Mulhouse) und mit Südbaden (Wiesental/Hochrhein) verbunden.
    • Die Bahnhöfe am Oberrhein bis Freiburg (Breisgau) werden mit einer direkten S-Bahn über Basel an den EuroAirport angebunden.
  • Alle Linien bedienen auf dem Gebiet der Stadt Basel mindestens vier Haltestellen.
  • Alle Linien verkehren grundsätzlich im Halbstundentakt.
  • Durch die Überlagerung verschiedener S-Bahn-Linien ergibt sich auf folgenden Strecken mindestens ein Viertelstundentakt:
     
    • EuroAirport – Basel
    • Lörrach – Basel
    • Rheinfelden (CH) – Basel
    • Liestal – Basel
    • Aesch – Basel
  • Ein neuer, stündlich verkehrender Regio­express zwischen Delémont und Basel ergänzt das Angebot im Laufental.

Diese bedeutenden, grenzüberschreitenden Angebots­ausbauten sind an die Realisierung zahlreicher Infra­struktur­vorhaben geknüpft, die aus verschiedensten Quellen finanziert werden. Über die Plattform trireno wird der Fortschritt dieser Infrastruktur­projekte koordiniert und werden die sich daraus ergebenden Angebots­verbesserungen abgestimmt.